2019 reiste ich endlich mal nach Kenia. Dieses Land blieb mir bis dahin fremd. Ich wohnte in einem privaten Haus und hier ist es üblich, Hausangestellte zu beschäftigen. Seit 25 Jahren arbeitet nun Charo in diesem Haus unter dem zweiten Besitzer. Seine Familie lebt eine halbe Stunde Fahrt entfernt. Er selber sieht sie nur an seinen freien Tagen, etwa alle 14 Tage. Während meines Aufenthaltes konnte ich beobachten, wie immer mal wieder Gespräche geführt wurden und Absprachen getroffen wurden. Es stellte sich heraus, dass Klaus der Hausherr, Charo mit Krediten unterstützt. Hilfe zur Selbsthilfe. Mit Überstunden wurden diese abgearbeitet. In Kenia ist nur die primary school öffentlich. Die weiteren Schulen kosten Schulgeld. Das ist für einfache Menschen jedoch sehr schwierrig. Auch ich bot Unterstützung an. Zweckgebunden. Nur für die Schule. Bildung ist mir sehr wichtig und nichts geht über die Möglichkeit, eine weiterführende Schule zu besuchen. Das Leuchten in den Augen ist es wert. Das Ausbleiben der Touristen in dieser Region rund um Watamu ist für die Einheimischen sehr schlimm. Bei meinen Spaziergängen konnte ich das Elend sehen. Allen kann ich nicht helfen. Doch ich entschied mich dafür, Charo zu unterstützen.

 

Wer mich dabei unterstützen mag, kann das sehr gerne tun.
Bitte meldet euch einfach bei mir.

Juliane

Mein Engagement in Kenia

Kenia-Strand.jpg